Dienstag, 9. Januar 2007

Software braucht Soft-Skills

"Was sollte ein Softwareentwickler oder -architekt eigentlich können? Aktuelle Technologien und technische Konzepte sollte er beherrschen. Aber ist das wirklich ausreichend? Nein, denn Softwareentwicklung braucht mehr als harte Technik - sie braucht zunehmend scheinbar weiche Kompetenzen, so genannte "Soft Skills". Das liegt in ihrer Natur, wird allerdings häufig verdrängt. Dieser Artikel zeigt, warum Qualitäts- und Produktivitätseinbußen die Folge sein müssen, wenn Soft Skills zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird." [OBJEKTspektrum 01/2007]

ProDevCollege-Affiliate Renate Klein und ProDevCollege-Mitgründer Ralf Westphal haben sich in einem Artikel für das OBJEKTspektrum des weitläufigen Themas der Schlüsselqualifikationen - oder neudeutsch: der Soft Skills - angenommen und einen Blick darauf speziell aus Sicht der Softwareentwicklung geworfen. Ihr Ergebnis:

Soft Skills sind schon länger Thema bei Personalern und in Stellenanzeigen. Aus- und Weiterbildungspläne behandeln das Thema jedoch stiefmütterlich - um es vorsichtig auszudrücken. Dabei ist kaum eine andere Branche so sehr auf Soft Skills angewiesen wie die Softwareentwicklung. Der Grund: Softwareentwicklung ist Wissensarbeit in reinkultur. Und Wissensarbeit - auch wenn sie sich mit harter Technik beschäftigt - kann nur effektiv geleistet werden, wenn die Wissensarbeiter möglichst friktionsfrei untereinander und mit der Umwelt interagieren und auch sich selbst möglichst wenig im Wege stehen. Der Schmierstoff für solch reibungslose Zusammenarbeit sind aber eben Soft Skills.

Lesen Sie den kompletten Artikel hier als PDF-Dokument.

Das Professional Developer College wurde mit dem Ziel gegründet, die "üblichen Hard Skills" - Tools, Technologien, technische Konzepte - mit den ebenso nötigen Soft Skills zu verbinden. Das verstehen wir unter einer ganzheitlichen Ausbildung.

Mit dem Rhetoriktraining für Softwareprofis machen wir in dieser Hinsicht dann auch den ersten Schritt: Wir möchten "harte Techniker" dafür gewinnen, sich auf "weiche Kommunikation" mit der Community einzulassen. Wer technische Kompetenz hat, soll mit diesem Training in die Lage versetzt werden, diese Kompetenz auch auf einer Bühne vor größerem Publikum zu demonstrieren. Das bereichert sowohl die Zuschauer, wie den Kompetenzträger. Um andere für "harte Technik" zu begeistern oder sich begeistern zu lassen, kommt die "harte Technik" einfach nicht ohne "weiche Kompetenzen", die Soft Skills aus.

Das leitet der Artikel im OBJEKTspektrum anschaulich her. Dafür steht das Professional Developer College.

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