Der DGB lässt jedes Jahr danach fragen, wie zufrieden die deutschen Arbeitnehmer mit ihren Jobs sind. Das Ergebnis dieser Studien präsentiert der DGB-Index Gute Arbeit. Was sagt dieser Index aber über die Softwarebranche aus?
Mitgründer des Professional Developer College Ralf Westphal hat sich diese Frage in einem Blogartikel auch gestellt. Und er hat Spekulationen darüber angestellt, wie ein solcher Index für die Softwareentwicklung aussehen könnte. Um nun jedoch nicht bei Spekulationen stehen zu bleiben, hat Ralf auch dazu aufgerufen, ihm Auswertungen des DGB-Fragebogens, der online frei verfügbar ist, zuzusenden.
Diese Idee möchte das Professional Developer College unterstützen. Wir begrüßen diesen Versuch, über die Branche zu reflektieren. Ein Index für Jobzufrieden von Softwareentwicklern könnte Stärken und Schwächen der Branche finden helfen. Und er könnte womöglich nützen, die Softwareentwicklung auch attraktiver zu machen. Denn “neue Entwickler braucht das Land” in Zeiten des Fachkräftemangels.
Die Umfrage
Wir möchten die informelle Umfrage von Ralf daher auf offiziellere Füße stellen und bitten Sie:
- Nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit, den DGB-Fragebogen in Bezug auf Ihren Job auszufüllen. Sie werden mit einer Grafik belohnt, die Ihnen ein differenziertes Bild Ihrer Zufriedenheit zeichnet. Der Fragebogen ist natürlich anonym. Vielleicht bestätigt Ihnen das Ergenis Ihr bisheriges Bauchgefühl, vielleicht überrascht es Sie aber auch, weil Sie bisher nicht so im Detail auf Ihren Job geschaut haben.
- Kopieren Sie die Ergebnisgrafik in eine Email an das Professional Developer College (info (at) prodevcollege.de) und beantworten Sie noch folgende Fragen:
- Sind Sie angestellt oder selbstständig?
- Was ist Ihre Hauptaufgabe (Entwicklung, Test, Architektur, …)?
- Wieviele Jahre Berufserfahrung in der Softwareentwicklungsbranche haben Sie?
- Arbeiten Sie an einem CCD-Grad? Wenn ja, an welchem?
- Haben Sie Personalverantwortung?
- Wie groß ist das Team, in dem Sie arbeiten?
- Wie groß ist das Unternehmen, in dem Ihr Team aufgehängt ist?
- Welche Laufzeit haben die Projekte durchschnittlich, an denen Sie arbeiten?
- Drücken Sie die Daumen, dass Sie einen der Gewinne einstreichen, die wir verlosen.
Wir werden alle eingesandten Ergebnisgrafiken und Zusatzangaben zu einem Branchenindex der Jobzufriedenheit verdichten. Die zusätzlichen Fragen dienen dabei der Differenzierung, denn es könnte ja sein, dass z.B. Softwarearchitekten tendenziell (un)zufriedener als Entwickler sind oder die Zufriedenheit in großen Teams höher/niedriger als in kleinen Teams ist usw. Selbstverständlich sind alle Angaben wie ja auch die ganze Teilnahme freiwillig. Doch wir würden uns sehr über möglichst viele Auskünfte freuen, um ein differenziertes und fundiertes Bild der Branchen zeichnen zu können.
Ob der Fragebogen des DGB für eine solche Umfrage ideal ist, sei dahingestellt. Im Sinne agilen Vorgehens ist er jedenfalls gut genug, um einen ersten Schritt bei der Messung der Zufriedenheit zu machen. Und er ist online und kostenlos verfügbar. Einfacher kann es kaum werden.
Die Gewinne
Ihre Mühe beim Ausfüllen des Fragebogens wird natürlich sofort mit einem persönlichen Erkenntnisgewinn belohnt. Dabei wollen wir in diesem Aufruf aber nicht stehenbleiben. Als weiteren Anreiz für eine Email mit Ergebnisgrafik an uns bieten wir eine Verlosung von sechs Preisen unter den Einsendern (der Rechtsweg ist dabei natürlich wie immer ausgeschlossen):
- Ein Jahresabonnement der dotnetpro
- Zwei Bücher “Clean Code” von Robert C. Martin
- Drei Dilbert Comic-Bücher
Einsendeschluss für die Ergebnisgrafiken ist der 24. Juli 2009.
Das Ergebnis der Auswertung aller eingegangenen Grafiken+Zusatzangaben wird dann in einer Ausgabe der dotnetpro im Herbst veröffentlicht.
Die Gewinner informieren wir per Email. Weitere persönliche Angaben müssen Sie bei Ihren Einsendungen also nicht machen.
Vertraulichkeit
Alle Einsendungen behandeln wir vertraulich. Wir speichern sie nur zum Zwecke der Auswertung. Persönliche Daten müssen die Einsendungen nicht enthalten. Nur die Absender-Email-Adresse muss dazu geeignet sein, über einen Gewinn zu informieren.
Und jetzt geht´s los! Machen Sie mit! Sie können nur gewinnen: an Erkenntnis oder gar an Lesestoff. Hier gehts zum Fragebogen des DGB…

Ob Sie sich als Softwareentwickler fortbilden sollten oder nicht, ist keine Frage. Wenn nicht Softwareentwickler ständig dazulernen müssen, wer dann? Das fällt Ihnen natürlich nicht immer leicht. Abends noch eine Zeitschrift oder ein Buch mit nach Hause nehmen, zwischen den Aufgaben des Tagesgeschäftes mal etwas ausprobieren oder gar über längere Zeit evaluieren – das erfordert Kraft.
Für die Teilnahme an einem Unterricht müssen Sie aber wahrscheinlich Ihren Chef fragen. Der muss auf Sie ja einige Zeit am Arbeitsplatz verzichten. Für 1 oder 2 Tage tut er das noch relativ leicht. Bei 3 oder 5 Tagen knirscht er mit den Zähnen. Darüber hinaus ist mit ihm kaum zu verhandeln.
In der wesentlichen Phase des Lernens, nämlich beim ausgiebigen Ausprobieren und beim Transfer des Stoffes auf das eigene Projekt, sind sie nach einem “Kurzblockunterricht” also allein. Sie stehen unter Druck. Sie stehen womöglich unter Beobachtung, weil der Chef ja sehen will, ob das teure Training auch schnell Früchte trägt.
Die School of .NET ist also berufs- bzw. projektbegleitendes Lernen. Das macht sie effektiv. Teurer als ein einmaliges Blocktraining ist sie deshalb auch nicht. Im Gegenteil! Die School of .NET ist in doppelter Hinsicht günstiger: Zum einen nützt das Training mehr, weil es näher an der lernpsychologischen Realität ist. Zum anderen bietet es mehr, weil nicht nur Unterricht als Einbahnstraße stattfindet, sondern immer wieder Fragen aus der Praxis zwischendurch behandelt werden können. Das Lernen wird begleitet, die Teilnehmer sind mit dem Lernstoff gerade in der schwierigen Phase des Transfers nicht allein.
Programmierer werden also quasi zu Umprogrammierern ihrer selbst. Denn Projekte, die bisher vor allem darauf achten, unmittelbaren Kundenutzen zu generieren, programmieren ihre Entwickler auch in diesem Sinne. So entstehen Softwaresysteme, die zwar funktionieren - unter der Haube aber unter hoher innerer Entropie des Codes und einer Qualitätsschuldenlast (
VSTO oder andere Akronyme.
Durch das CCD Camp realisieren wir sehr schnell eine Kostenersparnis im Allgemeinen und vor allem einen Imagegewinn beim Kunden, für den Qualität eine Selbstverständlichkeit ist. Wir erwarten nach Auslieferung weniger unangenehme Gespräche mit dem Kunden über Programmierfehler.
Das Radar der Branche reicht aber noch weiter. Die OOP 2008 Konferenz bot sogar Raum für Vorträge zum Thema Softskills. Die College-Referenten Renate Klein und Ralf Westphal haben das genutzt und vor einem zahlreichen Publikum 60min eine Lanze für einen bewussteren Umgang mit den weichen Faktoren in der Softwareentwicklung gebrochen. Dabei haben sie aber natürlich nicht nur über Softskills geredet, sondern Softskills live so demonstriert, wie sie sie im 

